Authentisch rau und pur – unterwegs im “Wilden Westen” der Alpen auf dem „GTA“ Fernwanderweg
„Stellt euch vor, wir sitzen zuhause bei uns im Wohnzimmer, zeigen euch ein paar Bilder und erzählen von unserer Reise“, dies waren die Worte von Rolf Gassenschmidt zum Einstieg seines Vortrages! Das „Wohnzimmer“ in der Kletterhalle war dann auch sehr gut besucht, eine Rekordkulisse von rund 90 Zuhörern fand sich ein zu unserem fünften und letzten Sektionsabend in der aktuellen Saison 2025/2026!
Der tolle Vortrag über die „Grande Traversata delle Alpi“ ( GTA) wurde gemeinsam gestaltet von Rolf Gassenschmidt und seiner Frau Bruni. Die Idee kam beiden nach einem Diavortrag in Bühl von Autoren des Rother Wanderführers. Dort ist der Weg mit insgesamt 65 Etappen und rund 1000 km Länge beschrieben.
In den Jahren 2019 bis 2025 wurde es dann auch ihr großes Projekt, welches beide erfolgreich in die Tat umgesetzt haben. Besondere Einschnitte im Leben von Bruni Gassenschmidt waren bei ihr die Hauptmotivation und der Anlass für diese große Unternehmung. Sie verspürte ein Bedürfnis nach Ruhe und Frieden und entschloss sich im Jahre 2019 den Weg erst einmal alleine zu gehen.
Sie startete in der Schweiz unterhalb des Nufenenpasses. Der Weiterweg verläuft dann in über 60 Etappen über den gesamten Westalpenbogen bis zum Mittelmeer. Der gesamte Fernwanderweg ist geprägt von sanftem Tourismus und nachhaltiger Bewirtschaftung der Unterkünfte und Hütten. Es war eine Wanderung durch eine Welt, in der die Zeit oft stehen geblieben scheint. Historische Wege in ursprünglicher Natur und der freundliche Kontakt mit den einheimischen Bergbauern waren prägende Erlebnisse von denen beide noch lange zehren können.
In ihrem persönlichen Vortrag gelang es ihnen vor allem immer wieder mit beeindruckenden Bildern und Erzählungen diese unberührte Seite der Alpen auf dem „GTA“ den anwesenden Gästen näherzubringen. Für Rolf und Bruni Gassenschmidt war es eine gelungene Premiere des Vortrages, weitere Termine an anderen Orten für ihren „GTA“ Vortrag sind nämlich noch geplant. Mit viel Applaus und einem kleinen Geschenk der Sektion wurden beide gebührend verabschiedet.
Thomas Regenold






