Rund um den Ortstock – Bergwanderung in den Glarner Alpen
2.-4. Oktober 2026
8 wackere Alpenvereinsmitglieder haben sich für die alpine Streckenwanderung in den Glarner Alpen rund um und auf den Ortstock zusammengefunden, die von Annegret geleitet wird.
Vom Urnerboden starten wir bei Sonnenschein steil hinauf zum Firner Loch um über das einsame und größte Schrattenkalkgebiet der Schweiz zur Glattalphütte zu gelangen. Am Märenspitz (2304m) mit seinem kleinem Gipfelkreuz sitzen wir in der warmen Sonne während unter uns die Wolkendecke über das Schweizer Mitteland bis zur Glattalp reicht. Einfach herrlich. Von hier können wir schon den morgigen Weiterweg bis zum Ortstockgipfel überblicken. Der Abstieg zur Hütte ist im Nebel und nassen Steinen recht unangenehm und erfordert höchste Konzentration, damit es zu keiner Rutschpartie kommt. Und dann taucht an einer besonders rutschigen Stelle plötzlich ein Strick auf, den wir gerne ergreifen und uns daran ablassen. Alles geht gut und endlich ist die Hütte erreicht und wir können den langen Tag gemütlich bei reichhaltigem Abendessen ausklingen lassen.
Der Nebel hat sich in der Nacht aufgelöst, der Himmel ist klar und verspricht einen schönen Tag. Entlang des fast ausgetrockneten Glattalpsees geht es ins Tal hinein und hinauf auf das Furggele (2395m). Nun ist auch der Ortstockgipfel(2716m) nicht mehr weit und wir kommen dort um die Mittagszeit an, nachdem wir zunächst noch einen kleinen Felsriegel mit Hilfe einer Kette erklommen haben.
Nach einer ausgiebiger Mittagsrast machen wir uns wieder auf den Abstieg über das Furggele. Anschließend geht es einen weiteren unangenehmer Geröllhang hinunter Richtung unserem heutigen Ziel dem Ortstockhaus oberhalb von Braunwald. Zuvor müssen wir aber noch über den Bärentritt hinunter ins Alpgelände. Es ist ein steiler und luftiger Abstieg aber gut gesichert mit Ketten.
Am nächsten Morgen scheint erneut die Sonne. Wir machen uns auf den Abstieg nach Linthal nicht ohne vorher noch auf das Rietstöckle(1848m) aufzusteigen. Kurz nach halb zwei sind wir unten und stärken uns erstmal mit einer Pizza, um für die lange Rückfahrt mit der Bahn gewappnet zu sein.
Eine rundum gelungene Wanderung bei spätsommerlichen Wetter in angenehmer Gemeinschaft mit teilweise nicht so angenehmen Wegen geht zu Ende. Vielen Dank an Annegret für Planung und Durchführung, wir freuen uns schon auf ihre nächste Tour.




